Sprache verbindet“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Dortmunder Rotary Clubs, der RAA und der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.
 ”Sprache verbindet” wurde 2007 als Projekt zur sprachlichen Förderung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte ins Leben gerufen. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 4 - 10 Jahren.
Die dezidiert spielerische (Einzel-) Förderung geschieht durch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von Gymnasien und Gesamtschulen der Stadt Dortmund, den “Scouts”. Z. Zt. werden ca. 200 Kinder durch 132 engagierte Scouts gefördert. Scouts sind in der Regel hoch motivierte junge Menschen, die mit großem Einsatz oft auch mehrere Kinder fördern. Ein gutes Viertel von ihnen entstammt selbst Einwandererfamilien.
Die Scouts werden in jährlich drei Schulungen für ihre Aufgaben ausgebildet. In zwei Stadtteilbibliotheken gibt es spezielles Material, das geeignet ist für die Sprachförderung. Beides wird von den Rotary Clubs finanziert und von der RAA fachlich begleitet.
Die fünf Dortmunder Rotary Clubs haben eine gemeinsame Projektgruppe zur Koordinierung der Arbeit gebildet sowie einen als gemeinnützig anerkannten Förderverein gegründet, der die Organisation und Finanzierung von “Sprache verbindet” unterstützt. Mitglieder der Projektgruppe knüpfen die Kontakte zu Einrichtungen in den Stadtteilen, den Kindertageseinrichtungen und Schulen.
Mitglieder der Rotary Clubs übernehmen die Aufgabe von Paten. Die Paten sind jeweils einem Scout und seinem Förderkind zugeordnet. Sie führen gemeinsam mit dem Scout die Erstgespräche in den Familien zu Beginn der Förderung, beraten und unterstützen den Scout, wo immer dies gewünscht wird. Nicht wenige Paten betreuen mehrere Scouts.
Im Juni 2010 hat der BVB-Spieler Nuri Sahin die Schirmherrschaft über “Sprache verbindet” übernommen.
Rotary-Clubs in mehreren Städten der Region haben das Projekt bereits übernommen, und es ist erklärtes Ziel von Rotary, es weiter zu verbreiten.
In den Sommerferien 2010 wurde in der Trägerschaft von “Sprache verbindet” das 1. Dortmunder Sprachcamp “BIG-Sprachpiraten” mit 23 Kindern aus 3. und 4. Schuljahren von Grundschulen in Eving durchgeführt.

Ansprechpartnerin
Doris Frickemeier
Fon 0231/50 - 2 63 13
Fax 0231/50 - 267 44
EMail: dfrickemeier@stadtdo.de

Kategorie: Sprachförderung

Schwerpunkte des Arbeitskreises sind:

  • Erfahrungsaustausch über didaktisch-methodische Vorgehensweisen
  • Informationen zu Bestimmungen und Rechtsgrundlagen
  • Erarbeitung und Evaluation von Förderkonzepten
  • Sichtung, Vorstellung und Erarbeitung geeigneter Unterrrichtsmaterialien

Termin: 1 x im Quartal, nach Vereinbarung
Ort: RAA, Burgholzstr. 150, 44145 Dortmund, Raum 12
Referentinnen / Referenten: Christoph Sellerberg, RAA
Zielgruppe: Lehrkräfte, die in Klassen oder Fördergruppen mit Migrantenkindern ohne bzw. mit nur geringen deutschen Sprachkenntnissen unterrichten
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 10

Ansprechpartner

Christoph Sellerberg
0231/50 – 2 64 90
CSellerberg@stadtdo.de

Kategorie: Sprachförderung

Kinder aus Migrantenfamilien und sozial benachteiligte Kinder erhalten zusätzlich zum Regelunterricht schulbegleitende Unterstützung in Form von kostenlosen Hausaufgabenhilfen am Nachmittag. Dank Unterstützung der Träger der freien Wohlfahrtsverbände und der schulischen Fördervereine können diese Angebote vor allem in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf angeboten werden.

Termin: nach Vereinbarung
Ort: Schulen der Stadt Dortmund
Zielgruppe: Kinder aus Migrantenfamilien und sozial benachteiligte Kinder
Anzahl der Teilnehmer/-innen: maximal 10 Schülerinnen und Schüler

Ansprechpartner

Christoph Sellerberg
0231/50 – 2 64 90
CSellerberg@stadtdo.de

Kategorie: Sprachförderung

Lesen ist eine Schlüsselqualifikation für Schul- und Bildungserfolg. Es erschließt Welten und Horizonte. Zweifellos ist aber der Erwerb von Lesekompetenz auch mit Anstrengung verbunden. Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern ist es, Lesemotivation zu wecken und zu erhalten und Lesestrategien zu vermitteln. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler. Solche mit Migrationshintergrund haben oft besondere Schwierigkeiten mit dem Lesen. Welches sind diese Probleme und wir können sie im Unterricht angegangen werden?
Die Fortbildung kann entweder als Steuergruppenfortbildung oder als schulinterne Lehrerfortbildung durchgeführt werden.

Termin: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Referentin: Doris Frickemeier
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen, Steuergruppen
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 5- 25

Ansprechpartnerin

Doris Frickemeier
0231/50 - 2 63 13
DFrickemeier@stadtdo.de

Kategorie: Sprachförderung

Griffbereit-Gruppen sind mehrsprachige Gruppen für Eltern mit ihren 1-3 jährigen Kindern aus zugewanderten und autochthonen Familien. Die Laufzeit eines Griffbereit-Programms beträgt 4 Semester, also 2 Jahre. Die Gruppen finden in Tageseinrichtungen für Kinder statt, die Räume und Spielmaterial zur Verfügung stellen. Die TEK übernehmen in der Regel auch die “Werbung” für die Griffbereit-Gruppen. Die Gruppen treffen sich wöchentlich für 1 1/2 bis 2 Stunden, 16 mal pro Semester.

Griffbereit-Gruppe

Griffbereit-Gruppe

Geleitet werden die Kurse von jeweils einer Kursleiterin mit und einer ohne Migrationshintergrund. Die Kursleiterinnen werden von der RAA ausgebildet, fortgebildet und in ihrer Arbeit begleitet. Es steht ihnen umfangreiches Material zur Verfügung, mit dem sie die Gruppentreffen und zusätzliche Elternabende gestalten können. Das Material liegt auch in mehreren Migrantensprachen vor.

Ziel des Griffbereit-Projektes ist die allseitige Förderung der frühkindlichen Entwicklung, insbesondere der sprachlichen Entwicklung in der Herkunftssprache und im Deutschen. In gleichem Maße wird die erzieherische Kompetenz der Eltern, zumeist der Mütter, gestärkt. Nicht selten nehmen Mütter nach der Teilnahme an Griffbereit-Gruppen an Sprach- oder Integrationskursen teil.
Die Evaluation der Griffbereit-Gruppen in 2009 hat ergeben, dass die Zufriedenheit der Mütter in den Gruppen außerordentlich hoch ist, dass die Kinder sich problemloser in Kindertageseinrichtungen integrieren und die Partizipation der Mütter in den Einrichtungen zunimmt.

Kooperationspartner im Griffbereit-Programm ist das Familienprojekt Dortmund und die Katholische Familienbildungsstätte.

Griffbereit-Gruppen gibt es vom Kindergartenjahr 2010/2011 an folgenden Einrichtungen:

Einrichtung:                                                              Stadtbezirk:
TEK Hugolino                                                            Hombruch (Löttringhausen)
Familienzentrum Steiermarkstraße                      Eving
TEK Rotbuchenweg                                                 Eving
Familienzentrum Josef Bartoldus                         Innenstadt-West
Familienzentrum Haus der Generationen           Innenstadt-Nord
Familienzentrum Stollenstr. in Kooperation
mit Familienzentrum Eberstraße,
Familienzentrum Lünener Str. und
TEK Dürener Straße                                                Innenstadt-Nord

TEK Wilde Wiese                                                     Lütgendortmund
TEK Molnerweg                                                        Brackel (Wickede)
Familienzentrum Probstheidastraße                   Eving
Familienzentrum Eliaskindergarten Marten        Lütgendortmund (Marten)
Kindergarten Zwergenland                                     Innenstadt-Nord
Familienzentrum Ährenkorn                                   Innenstadt-West

Aktuelle Infos: flyer_griffbereit

Ansprechpartnerin
Doris Frickemeier
Fon 0231/50 - 2 63 13
Fax 0231/50 - 2 67 44
EMail: DFrickemeier@stadtdo.de

Förderprogramme  Rucksack-Griffbereit

Kategorie: Sprachförderung
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