Am 01. September 2010 werden 14 leistungsstarke Jungen mit Migrationshintergrund des Heisenberg-Gymnasiums aus den Jahrgängen 8-11 erstmals ihre Mentoren persönlich kennen lernen. Entsprechend ihrem in der Bewerbung um die Teilnahme an dem Projekt Jungen-Mentoring geäußerten Berufswunsch werden sie erstmals einem leibhaftigen Richter, einem Ingenieur, einem Arzt, einem Anwalt usw. gegenüber sitzen und die ersten Verabredungen für das Kennenlernen des Berufs des Mentors treffen.

Das Jungen-Mentoring Projekt ist bislang einzigartig in Dortmund, weil hier nicht nur ein professioneller Projektträger agiert, sondern es gelungen ist, eine Kooperationsgemeinschaft zu schaffen, und ein Projekt für leistungsstarke Jungen ins Leben zu rufen.

Internationale Schulleitungsstudien wie PISA und IGLU weisen immer wieder darauf hin, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte im deutschen Schulsystem nicht so erfolgreich sind wie Kinder und Jugendliche aus Familien ohne Zuwanderungsgeschichte. Bei dieser grundsätzlich richtigen Beobachtung wird jedoch übersehen, dass es auch sehr erfolgreiche SchülerInnen aus Zuwandererfamilien gibt. Diese wählen jedoch aufgrund der fehlenden Anregungen aus ihrem familiären Umfeld häufig Berufe, für die sie durch ihren hohen Bildungsabschluss (Abitur) und ihre guten Noten eigentlich “überqualifiziert” sind.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben die RAA Dortmund (AnsprechpartnerIn: Frau Cornelia Schneider, Herr Ercümend Yalcin) und das Heisenberg-Gymnasium zusammen mit der Aktionsraumbeauftragten der Stadt Dortmund für Eving, Frau Ute Kampmann, beschlossen, dieses Pilotprojekt zu starten.

23. August 2010

Im Dezember 2009 hat der Rat der Stadt Dortmund die Umsetzung von partnerschaftlichen Projekten zwischen der Stadt Dortmund und der türkischen Stadt Trabzon beschlossen.
Ein Ziel der Zusammenarbeit auf der Ebene Bildung/Kultur ist die Initiierung von Partnerschulen unter Einbindung möglicher Kooperationspartner/Träger vor Ort und aller Möglichkeiten der finanziellen Förderung.
Das IBB - Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund hat nunmehr als Träger in Kooperation mit der RAA mit dem Aufbau eines Jugendnetzwerkes mit der türkischen Region Trabzon begonnen.
Im Rahmen dieses Jugendnetzwerkes sollen Schulpartnerschaften zwischen Schulen der Region Trabzon und Schulen der Stadt Dortmund initiiert werden und zwar zwischen einem dortigen Berufsgymnasium und einem Dortmunder Berufskolleg sowie einer dortigen Grundschule (8-jährig) und einer Sek-I Schule in Dortmund.
Schulen der Stadt Dortmund, die sich für dieses spannende Projekt interessieren, können sich sowohl an die RAA als auch direkt an das IBB wenden.

Ansprechpartnerin:
Cornelia Schneider
Fon 0231/ 50 - 2 58 36
Fax 0231/ 50 - 2 67 44
EMail: cschneider@stadtdo.de

Ansprechpartnerin IBB
Hildegard Azimi-Boedecker
Fon 0231/ 952096-0
EMail: azimi@ibb-d.de

9. Juni 2010

..Begriffe, die die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) mit ihren Aufgaben und Angeboten seit Jahren füllt.
Interkulturelle Bildung und Erziehung sind Maxime der einzelnen Aufgebenbereiche, die mit vielfältigen Angeboten zur Sprachförderung im Kleinkindalter beginnen und die bis zur Begleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf bzw. in das Studium andauern.
Innerhalb des Aufgabenbereichs Gegen Rechts für Vielfalt und Toleranz werden zahlreiche Projekte und Teilnahmen von Schülerinnen und Schülern an Aktivitäten gegen Rechts von der RAA Dortmund unterstützt.

Aktion "Wir sind Dortmund"

Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule bei der Beteiligung an der Aktion "Wir sind Dortmund"

Ansprechpartnerin
Cornelia Schneider
Fon 0231/50- 2 58 36
Fax 0231/50- 2 67 44
Email: cschneider@stadtdo.de

17. Mai 2010

Vorausgegangen war die intensive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler für ein respektvolles und friedliches Miteinander in Vielfältigkeit, die mit einer erfolgreichen Unterschriftenaktion dokumentiert wurde. Das Beseitigen rechtsradikaler Aufkleber rund um die Schule war eine praktische Konsequenz daraus.
Die Verleihung des Zertifikates “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” erfolgte im Rahmen eines Song-Contests, unter der Moderation der MTV-Moderatorin Hadnet Tesfai, aus dem der Schüler Sven als Sieger hervorging.
Mark Scheibe, Chef der “Berlin-Revue”, hatte die Kandidaten musikalisch eingestimmt und am Piano begleitet.
Den Gesangsbeiträgen gingen Kurzfilme verschiedener Ländergruppen voraus, die von den Schülerinnen und Schülern in abwechslungsreicher Weise produziert worden waren, um die Vielfältigkeit von Kulturen herauszustellen.
Dank der professionellen Unterstützung durch Jörg Thadeusz, Journalist, Radio-und Fernsehmoderator, Schriftsteller und ehemaliger Schüler des Bert-Brecht-Gymnasiums sowie Pate des SV-Projektes “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage”, wird man am Bert-Brecht-Gymnasium lange an den gelungenen Abend mit ca. 600 Besuchern zurückdenken.
Mit der Nachbarschule, der Droste-Hülshoff-Realschule, die bereits SOR-SMC-Schule ist, sind gemeinsame Vorhaben geplant, um sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, einzusetzen.

Herzlichen Glückwunsch an das Bert-Brecht-Gymnasium und insbesondere an die Schülerinnen und Schüler, die sich freiwillig und ehrenamtlich für die Kampagne “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” engagiert haben und in Zukunft weiter engagieren werden!

14. Mai 2010

In Dortmund nehmen rund 500 Schülerinnen und Schüler am Muttersprachlichen Unterricht in ihrer Herkunftssprache teil. Er findet zusätzlich zum Regelunterricht statt und vermittelt Lesen und Schreiben. Die meisten Kinder erlernen die türkische Sprache.
Diesen Kindern wird Gelegenheit gegeben, ihre Fähigkeiten in einem, von türkischen Lehrkräften organisierten, landesweiten Lesewettbewerb zu beweisen.

Lesewettbewerb

Lesewettbewerb

An der Ausscheidung auf Stadtebene in der RAA am 24.03.2010, mit 14 Kindern der Jahrgangsstufen 3/4, 5/6 und 7/8, die sich bereits an ihrer Schule qualifiziert hatten, haben sich folgende Gewinner/innen für die nächste Stufe auf Bezirksebene qualifiziert:
- Elif Nur Genc - Klasse 4 - Elsa-Brändström-Grundschule
- Fatma Karakaya - Klasse 6 - Gertrud-Bäumer-Realschule
- Kübra Baykal - Klasse 7 - Gertrud-Bäumer-Realschule
Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und wünschen für die weitere Qualifizierung viel Glück.

Kooperationspartner: DOTEV Türkischer Elternverein e.V.

Ansprechpartner:
Christoph Sellerberg
Fon 0231/ 50 - 2 64 90
Fax 0231/ 50 - 2 67 44
Email: CSellerberg@stadtdo.de

14. April 2010
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