…eine Lernwerkstatt Migration zur Persönlichkeitsbildung von jungen Migrantinnen und Migranten.
Die Ergebnisse des dreiteiligen Projektes unter aktiver Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule, Jugendlichen, die auf dem Werkhof Scharnhorst ein Werkstattjahr absolvieren und der Alevitischen Jugend, können sich sehen lassen.
Alle beteiligten Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen haben sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten seit dem 2. Halbjahr 2009 mit dem Thema Migration beschäftigt und ihre Überlegungen kreativ umgesetzt.
Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule hatten kurze Theaterszenen und ein Hörspiel entwickelt, das bereits im August 2009 bei DO91.2 ausgestrahlt worden war.
Die Jugendlichen vom Werkhof Scharnhorst hatten Interviews geführt mit Dortmundern, die nicht trotz, sondern oft gerade wegen ihres Migrationshintergrundes erfolgreich ihren Weg gemacht haben.
Die Alevitische Jugend hatte in Theaterszenen dargestellt, dass es auch Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der Mehrheitsgesellschaft gibt.
Alle diese kreativen Ergebnisse sind auf einer multimedialen Projekt-CD “Fremd - vertraut in Dortmund” dokumentiert.
Die CD, die im März 2010 im Rathaus der Stadt Dortmund präsentiert und von der Bürgermeisterin Birgit Jörder begeistert gelobt wurde, enthält auch Informationen über die Projektpartner und Projektbeteiligten (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB), Jugendring Dortmund, RAA…).
Die CD ist ein Anstoß für die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Migration und kann bei der RAA Dortmund (Ansprechpartnerin s.u.) und beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB e.V.) unter der Rufnummer 0231 - 952096-0 bestellt werden.
Gefördert wurde das Projekt von der Stadt Dortmund und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW.
Ansprechpartnerin
Cornelia Schneider
Fon 0231/50 - 2 58 36
Email: cschneider@stadtdo.de
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen bei der Herausbildung ihrer Persönlichkeit in einem Spannungsfeld:
Eltern wollen ihre Werte tradieren – ihre Kinder werden mit unterschiedlichen Rollenbildern im täglichen Umfeld konfrontiert. Insbesondere Jungen fühlen sich häufig überfordert und reagieren mit Gefühlsdifussionen.
Die pädagogische Begleitung erfolgt durch einen deutschen Sozialpädagogen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte. Die Konzeptionierung, Durchführung und Evaluation geschieht in Kooperation mit der RAA.
Ansprechpartnerin
Cornelia Schneider
0231/50 – 2 58 36
Email: cschneider@stadtdo.de
Unter dem Aspekt interkultureller Erziehung und der Positionierung der Schulen als interreligiöse und interkulturelle Begegnungszentren bietet die mögliche Unterrichtsbefreiung muslimischer Schülerinnen und Schüler am ersten Tag des Zuckerfestes (seker bayram) und des Opferfestes (kurban bayram) eine zusätzliche Gelegenheit bewusster Integration von Migrantenkindern und –jugendlichen.
Die Feier- und Gedenktage des islamischen Jahres u.a. Zuckerfest und Opferfest werden anhand des Mondkalenders bestimmt, nach dem sich die gesamte islamische Welt richtet.
Die bis zum Jahr 2015 im Voraus berechneten Fest- und Gedenktage des Islam sind der Broschüre „Feste des Islam“ (s. pdf-datei) zu entnehmen.
Hinweis: Die Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern aus Anlass der Feiertage richtet sich nach § 43 Abs. 3 Schulgesetz (SchulG) i. V. m. dem Runderlass „Beurlaubung“ (RdErl. D. Kultusministeriums v. 26.03.1980 – BASS 12-52 Nr.21)
Feste_des_Islam.pdf (241.8 KB)
Wie sich Kinder und Jugendliche entwickeln, entscheidet sich zunehmend daran, wie sie mit dem Fernsehen umgehen. Hier sind vor allem Eltern gefordert.
Der sinnvolle Umgang mit dem Fernsehen und sein Konsum ist eine ganz wichtige Aufgabe der Erziehung! Das Fernsehen ist ein wertvolles Medium, wenn es verantwortlich genutzt wird! Dazu werden in dieser Fortbildung praktische Tipps gegeben.
Termin: Februar 09 bis August 09
Ort: Schulen, Kindergärten, Vereine
Zielgruppe: Eltern mit Migrationshintergrund
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 8 - 15
Anmeldeschluss: -
Ansprechpartner
Ercümend Yalcin
0231/50 – 2 58 33
Email: EYalcin@stadtdo.de
Folgende Themen werden behandelt:
Bei Interesse:
Termin: Februar 09 bis August 09
Ort: Schulen, Kindergärten, Vereine
Referent: Mitarbeiter des deutschen Verkehrssicherheitsrates
Zielgruppe: Eltern, Elterngruppen
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 8 - 15
Anmeldeschluss: Anmeldungen können bis zum Beginn des ersten Moduls erfolgen
Ansprechpartner
Ercümend Yalcin
0231/50 – 2 58 33
EYalcin@stadtdo.de