Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen bei der Herausbildung ihrer Persönlichkeit in einem Spannungsfeld:
Eltern wollen ihre Werte tradieren – ihre Kinder werden mit unterschiedlichen Rollenbildern im täglichen Umfeld konfrontiert. Insbesondere Jungen fühlen sich häufig überfordert und reagieren mit Gefühlsdifussionen.
Die pädagogische Begleitung erfolgt durch einen deutschen Sozialpädagogen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte. Die Konzeptionierung, Durchführung und Evaluation geschieht in Kooperation mit der RAA.
Ansprechpartnerin
Cornelia Schneider
0231/50 – 2 58 36
Email: cschneider@stadtdo.de
Unter dem Aspekt interkultureller Erziehung und der Positionierung der Schulen als interreligiöse und interkulturelle Begegnungszentren bietet die mögliche Unterrichtsbefreiung muslimischer Schülerinnen und Schüler am ersten Tag des Zuckerfestes (seker bayram) und des Opferfestes (kurban bayram) eine zusätzliche Gelegenheit bewusster Integration von Migrantenkindern und –jugendlichen.
Die Feier- und Gedenktage des islamischen Jahres u.a. Zuckerfest und Opferfest werden anhand des Mondkalenders bestimmt, nach dem sich die gesamte islamische Welt richtet.
Die bis zum Jahr 2015 im Voraus berechneten Fest- und Gedenktage des Islam sind der Broschüre „Feste des Islam“ (s. pdf-datei) zu entnehmen.
Hinweis: Die Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern aus Anlass der Feiertage richtet sich nach § 43 Abs. 3 Schulgesetz (SchulG) i. V. m. dem Runderlass „Beurlaubung“ (RdErl. D. Kultusministeriums v. 26.03.1980 – BASS 12-52 Nr.21)
Feste_des_Islam.pdf (241.8 KB)
Soll ich mein Kind mehrsprachig erziehen? Ist es nicht überfordert, wenn es gleichzeitig oder schon sehr früh eine zweite Sprache lernen soll?
Wie entwickelt sich ein Kind überhaupt sprachlich? Wie können wir unser Kind fördern? Diese Fragen stellen sich viele zugewanderte Familien, spätestens dann, wenn ihr Kind in eine Kindertageseinrichtung geht. Sie wollen selbstbewusst und gut informiert das Sprachenlernen verantworten und begleiten?
Eine Antwort soll in lockerer Atmosphäre gesucht werden.
Termin: nach Absprache
Ort: nach Absprache
Zielgruppe: Mütter und Väter, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen
Ansprechpartnerin
Doris Frickemeier
0231/50 - 2 63 13
Wie sich Kinder und Jugendliche entwickeln, entscheidet sich zunehmend daran, wie sie mit dem Fernsehen umgehen. Hier sind vor allem Eltern gefordert.
Der sinnvolle Umgang mit dem Fernsehen und sein Konsum ist eine ganz wichtige Aufgabe der Erziehung! Das Fernsehen ist ein wertvolles Medium, wenn es verantwortlich genutzt wird! Dazu werden in dieser Fortbildung praktische Tipps gegeben.
Termin: Februar 09 bis August 09
Ort: Schulen, Kindergärten, Vereine
Zielgruppe: Eltern mit Migrationshintergrund
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 8 - 15
Anmeldeschluss: -
Ansprechpartner
Ercümend Yalcin
0231/50 – 2 58 33
Email: EYalcin@stadtdo.de
Folgende Themen werden behandelt:
Bei Interesse:
Termin: Februar 09 bis August 09
Ort: Schulen, Kindergärten, Vereine
Referent: Mitarbeiter des deutschen Verkehrssicherheitsrates
Zielgruppe: Eltern, Elterngruppen
Anzahl der Teilnehmer/-innen: 8 - 15
Anmeldeschluss: Anmeldungen können bis zum Beginn des ersten Moduls erfolgen
Ansprechpartner
Ercümend Yalcin
0231/50 – 2 58 33
EYalcin@stadtdo.de
„Sprache verbindet“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Dortmunder Rotary Clubs, der RAA und der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.
”Sprache verbindet” wurde 2007 als Projekt zur sprachlichen Förderung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte ins Leben gerufen. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 4 - 10 Jahren.
Die dezidiert spielerische (Einzel-) Förderung geschieht durch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von Gymnasien und Gesamtschulen der Stadt Dortmund, den “Scouts”. Z. Zt. werden ca. 200 Kinder durch 132 engagierte Scouts gefördert. Scouts sind in der Regel hoch motivierte junge Menschen, die mit großem Einsatz oft auch mehrere Kinder fördern. Ein gutes Viertel von ihnen entstammt selbst Einwandererfamilien.
Die Scouts werden in jährlich drei Schulungen für ihre Aufgaben ausgebildet. In zwei Stadtteilbibliotheken gibt es spezielles Material, das geeignet ist für die Sprachförderung. Beides wird von den Rotary Clubs finanziert und von der RAA fachlich begleitet.
Die fünf Dortmunder Rotary Clubs haben eine gemeinsame Projektgruppe zur Koordinierung der Arbeit gebildet sowie einen als gemeinnützig anerkannten Förderverein gegründet, der die Organisation und Finanzierung von “Sprache verbindet” unterstützt. Mitglieder der Projektgruppe knüpfen die Kontakte zu Einrichtungen in den Stadtteilen, den Kindertageseinrichtungen und Schulen.
Mitglieder der Rotary Clubs übernehmen die Aufgabe von Paten. Die Paten sind jeweils einem Scout und seinem Förderkind zugeordnet. Sie führen gemeinsam mit dem Scout die Erstgespräche in den Familien zu Beginn der Förderung, beraten und unterstützen den Scout, wo immer dies gewünscht wird. Nicht wenige Paten betreuen mehrere Scouts.
Im Juni 2010 hat der BVB-Spieler Nuri Sahin die Schirmherrschaft über “Sprache verbindet” übernommen.
Rotary-Clubs in mehreren Städten der Region haben das Projekt bereits übernommen, und es ist erklärtes Ziel von Rotary, es weiter zu verbreiten.
In den Sommerferien 2010 wurde in der Trägerschaft von “Sprache verbindet” das 1. Dortmunder Sprachcamp “BIG-Sprachpiraten” mit 23 Kindern aus 3. und 4. Schuljahren von Grundschulen in Eving durchgeführt.
Ansprechpartnerin
Doris Frickemeier
Fon 0231/50 - 2 63 13
Fax 0231/50 - 267 44
EMail: dfrickemeier@stadtdo.de