Am 01. September 2010 haben 13 leistungsstarke Jungen mit Migrationshintergrund des Heisenberg-Gymnasiums erstmals ihre Mentoren - zu ihnen zählen unter anderem ein Richter, ein Arzt, ein Ingenieur und ein Anwalt - persönlich kennen gelernt. Erste Verabredungen für das Kennenlernen des Berufs des Mentors wurden getroffen.

1. Treffen Mentees und Mentoren

1. Treffen Mentees und Mentoren

Das Jungen-Mentoring Projekt ist bislang einzigartig in Dortmund, weil hier nicht nur ein professioneller Projektträger agiert, sondern es gelungen ist, eine Kooperationsgemeinschaft zwischen Schule, RAA und der Aktionsbeauftragten der Stadt Dortmund in Eving, Frau Ute Kampmann, zu schaffen und ein Projekt für leistungsstarke Jungen ins Leben zu rufen.

Das Heisenberg-Gymnasium und die RAA haben bereits im 4. Jahr positive Erfahrungen mit dem Projekt “Mädchen-Mentoring” des Zentrums “Frau in Beruf und Technik” aus Castrop-Rauxel gemacht. Regelmäßiger und dauernder Kontakt zwischen Schülerinnen und Akademikerinnen hat den Abiturientinnen die Scheu vor dem Studium genommen und sie haben den Entschluss gefasst beispielsweise Ärztin statt Krankenschwester zu werden.

Internationale Schulleistungsstudien wie PISA und IGLU weisen immer wieder darauf hin, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte nicht so erfolgreich sind wie ihre einheimischen Schulkameraden. Hinzu kommt, dass Abiturientinnen und Abiturienten aus Zuwandererfamilien aufgrund mangelnder Anregungen häufig Berufe wählen, für die sie eingentlich “überqualifiziert” sind.
Dieses Pilotprojekt soll dieser Entwicklung entgegen wirken.

Kategorie: News | 23. August 2010
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